Weihnachten in Trondheim
Also nach langer Zeit ist es mal endlich so weit... ich beginne meinen Rückstand im Blog ein wenig zu verkleinern. Wie ja sicherlich 99.99% von Euch wissen, haben Meike und ich Weihnachten zusammen in Norwegen verbracht. Ich habe die 3 Wochen sehr genossen. Hier sind nun also erst mal ein paar Bilder von unserem Tannenbaum. Wir waren in der glücklichen Situation, dass wir Meikes Appartment bis Anfang Januar für uns hatten, da der Norweger erst am 9.1. wieder kam und die beiden Neuankömmlinge auch nicht im alten Jahr kommen wollten. Der Flug nach Norwegen war alles in allem sehr entspannt, auch wenn wir mit gut einer Stunde Verspätung aus Düsseldorf (DUS) weggeflogen sind. Die Tragflächen der Maschine mussten erst enteist werden und da die Niederrheiner ja extrem Wintererfahren sind, hat das dann halt ein bisschen gedauert. Wer jetzt denkt, was ich mir vorgestel
lt habe, als ich nach Norwegen aufgebrochen bin, der wird genau so bitter enttäuscht wie ich: Keine weißen Weihnachten in Trondheim... Es fing erst wieder an zu schneien, als die Räder das Rollfeld verließen und ich gen London flog... Wo soll ich denn mit dem Erzählen anfangen?!? Ich werde es splitten... Also zurück zu Weihnachten: Hat einer von Euch schon mal versucht einen Tag vor Weihnachten ne Beleuchtung für den Baum aufzutreiben? Ja habe ich bis dato auch noch nicht gemacht aber einmal ist ja bekanntlich immer das erste Mal. Haben schließlich auch was gefunden. Dann war die nächste Frage zu klären: Wie stellt man einen 1,5m hohen Baum auf ohne einen Christbaumständer zu kaufen? Plan A war eine alte Felge samt Autoreifen, was sich allerdings als nicht sehr praktikabel herausstellte. Also Plan B. Wir hatten bei einem Streifzug durch Tron
dheim ein altes Teil eines Bürostuhls gefunden (siehe Abb.) Mit etwas Ingenieurskunst und ein bisschen Holz von der Baustelle läßt sich schon ein Baumständer bauen. Von dem Ergebnis koennt ihr euch ja selbst ueberzeugen :-) Baumschmuck hatte ich in ausreichender Menge aus Deutschland importiert (Lindt). Allerdings haben die Schokoladenhohlfiguren etwas unter dem Transport gelitten. Heiligabend waren wir dann im Trondheimer Dom im Gottesdienst. Die Kirche war bis auf den letzten Platz belegt. Anschliessend gab es dann Abendessen (einen leckeren Rinderbraten). Am ersten Feiertag haben wir dann einen Spaziergang um Moholt gemacht.



3 Comments:
Oh, schade! Der Ständer war ja wirklich nur der Fuß an sich.
Einen (hydraulisch) höhenverstellbaren Weihnachtsbaum hat bestimmt auch nicht jeder! =)
schön hast Du das gemacht! Dem Inschenjöhr is nix zu schwör!
Und alles ohne Werkzeug? Oder sind die Studentenbuden in Norwegen so gut ausgerüstet"
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